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Zürich – Collioure


Gestern abend, pünktlich um 19.30 Uhr ging die Reise los. Um halb 1 war ich müde und hab dann irgendwo bei Grenoble übernachtet. Heute morgen um halb 7 ging’s dann weiter. Um 11.15 und war ich mir Marina verabredet. Während ich noch einen Parkplatz gesucht hatte sprang Marina ins Auto. Schön. Heute dann rumlaufen, etwas planen und vorher waren wir richtig fein essen. Und viel. Erste Reihe. Direkt am Meer.

Zwei Höhlen und Kosice

Der Spaziergang zu einem Wasserfall im Slowakischen Paradies müsste notgedrungen ausfallen. Heute morgen konnte ich keinen Schritt gehen. Mein Knöchel tat so weh, dass ich mir auf dem Weg auf’s Klo überlegt hatte meine Trekking-Stöcke holen zu müssen. Im Laufe des Tages wurde es aber wieder besser.

Also bin ich gleich zur Eishöhle gefahren. Gut hatte ich wieder beide Jacken dabei. Da drin war’s echt frisch. In die Höhle fliesst wohl im Winter die kalte Luft runter und wenn im Frühjahr der Schnee schmilzt, dann wird er da drin wieder zu Eis. Ein kleiner Höhlengletscher.

Anschliessend für ich weiter zur Aragonit-Höhle. Die wurde mal versehentlich angebohrt, hast also keinen natürlichen Ein- und Ausgang. Aragonit ist ein lustiger Kristall, der sich an der Decke bildet, in weissen Zacken oder Kringel.

Da es noch früh war und mir nichts besseres einfiel, fuhr ich gleich weiter nach Kosice. Das war eigentlich erst für morgen geplant. Durch den entfallen Spaziergang war der Plan durcheinander geraten. Kosice hat eine wirklich schöne Altstadt. Und natürlich eine Kathedrale, was der Hauptgrund war.

Für heute Nacht hab ich doch noch mal ein wildes Schlafplätzchen gefunden. Eine Wiese an einem leichten Westhang. Hinter mir Wald, vor mir der Sonnenuntergang. Ein Glas Wein, eine Zigarette, gemütlich.

Eine Höhle und die Hohe Tatra

Am Montag war das Wetter nicht besonders gut. Egal, es stand eh die Höhle auf dem Programm.

Ich hatte ein Stück unterhalb geparkt und wollte die arid der Karte eingezeichneten Höhlen auf dem weg noch ankucken. Leider waren die alle Abgeschlossen. Als ich an der großen Höhle ankam war da aber auch nichts los. Wie sich heraus stellte war Montag geschlossen. Blöd. Als ich zurück in Auto war fing es an zu regnen. Also beschloß ich einkaufen zu gehen und hab mir einen gemütlichen Lesetag gemacht.  Eine Flasche Wein geöffnet und im „Rosie-Projekt“ weiter gelesen.

Am Dienstag hatte ich dann mehr Erfolg. Die Höhle ist echt mega. Da kann die Bärenhöhle nicht mithalten. Es ist zwar auch eine Tropfsteinhöhle, aber wirklich gross. Gut, verstanden hatte ich nichts aber die „Wanderung“ durch die Höhle hat über eine Stunde gedauert! Und das war die kleine Tour.

Anschließend hab ich mich auf den Weg in die Hohe Tatra gemacht. Die Slowakei ist leider mehr Europa als mir lieb ist. Es ist hier quasi nicht möglich einen legalen Schlafplatz zu finden. Entweder man darf die Wege nicht einfahren, oder nach 100m steht ein Haus, oder es sind Rückegassen. Am Ende hab ich mich halt doch wieder auf einem Campingplatz eingemietet. Der war lustig. Da hatte jeder so 50m Platz für sich. Im Prinzip war es einfach ein lockerer Wald mit Weischen dazwischen.

Naja, und dann hab ich gestern noch da Rosie-Projekt fertig gelesen. Sein sehr spannendes Buch für mich. Das sind halt genau die Punkte wo ich auch immer anstehe, oder zumindest früher anstand.

Heute morgen hat um 6.30 Uhr der Wecker geklingelt. Ich bin nicht wieder eingeschlafen und aufgestanden. Dann ging es nach…  So ich meine Wanderung geplant hatte. Gemütlich, 6-7h. Und jetzt bin ich zu müde zum weiter schreiben.

Slowakei

Schon ein weiter Weg. Das Problem mit meinem schepperndem Ganghebel muss ich jetzt dann endlich mal angehen. Der Kleine ist eh schon so laut… Egal, er hat mich her gebracht.
Nachdem es gestern dann ja bald 5 war bis ich los kam, hab ich heute Nacht irgendwo vor Wien geschlafen. Heute morgen bin ich dann kurz nach Bratislava rein um ein paar Infos zu holen. Die ältere der beiden Damen im Tourist Office ist wohl im Sozialismus hängen geblieben. Mit meinen Stadtplan von ich dann eine Runde durch die Stadt spaziert und habe dabei auf einem Markt einem Stand von slovak.travel gefunden. Jetzt hab ich die Infos offline und in Farbe.
Bratislava selbst, ja, was soll ich sagen. Eine Stadt die von Krieg recht verschont geblieben scheint. Vom Flair erinnert es mich ein bisschen an Stuttgart.
Den Nachmittag hab ich dann wieder hinterm Lenkrad verbracht und bin jetzt – ja wo bin ich denn? Irgendwo an einem See auf einem Campingplatz (Maracamping) nah der hohen Tatra.

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Flumsi mit Geo

Nachdem ich hatten nicht wußte was ich am WE machen soll bin ich heute morgen spontan mit Georg zum Skifahren.