Wir verlassen Kirgisistan

Vor 3 Tagen haben wir Bishkek Richtung Osh verlassen. Unterwegs haben wir uns noch mit etwas Proviant eingedeckt. Ich war etwas müde und habe Katrin fahren lassen. Dafür hat sich mich verflucht. Der steile und kurvenreiche Aufstieg bis zum Pass war immer wieder durch langsame LKW „blockiert“. Man sieht halt nicht hinter jede Kurve. Dafür ist die Strasse breit genug als dass drei aneinander vorbei gehen. Das stresst hier niemand – ausser Katrin 🙂
Oben auf dem Pass habe ich sie erlöst. Dort ist ein mieser Tunnel. Nicht mehr als ein schlecht geteertes Loch durch den Berg. LKWs dürfen immer nur in eine Richtung fahren. Wenn einem aber dann einer in dem engen Tunnel entgegen kommt wird’s schnell eng.
Geschlafen haben wir irgendwo neben der Strasse.
Vorgestern nach Nutellabrotfrühstück ging es weiter. So gegen 1 hatte Madamme hunger. Mit der Bestimmtheit mit der sie die Truckergaststätte angesteuert hatte war klar, dass es hier wenig Diskussionsspielraum gab. Das Essen hatte den Namen nicht verdient. Schafnudelsuppe, bockelig wie sau und dazu noch schlecht gewürzt.
Gestern morgen haben wir den „Keller“ aufgeräumt und allgemein für etwas Ordnung gesorgt. Nachmittags waren wir auf dem Basar. Jetzt haben wir eine kitschige, chinesische, mit Blumenmustern verzierte Thermoskanne im Retrostyle und ein goldenes Teekesselchen.
Jetzt sind wir auf dem Pamir Highway unterwegs von Osh über Sari-Tash nach Dushanbe. Die Berge werden wieder steiler. Wir folgen dem Fluss durch das enge Tal. Schon schick so ein Fahrer.

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